Uhren&Juwelen 01-02/2014 - page 10

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Jänner/Februar 2014
Casio belohnt gute Dekoration
Kreativität
zahlt sich im wahrsten Sinne des Wortes aus: Der
Gewinner des »Casio Edifice«-Partner-Motivationswettbewerbs, zu
dem der Hersteller im Sommer Juweliere in Deutschland und Öster-
reich aufgerufen hatte, bekommt 3.000 € in die Teamkasse. »So ein
Gewinn ist sehr außergewöhnlich in der Uhrenbranche und stellt eine
tolle Auszeichnung für uns dar«, erzählt Juwelier Marco Schechter von
der Schick Uhren & Schmuck GmbH in Sinsheim (Deutschland)
begeistert. Auch die weiteren Gewinner können sich freuen: 2.000 €
gehen an Juwelier Herbert Kuen aus Imst (Österreich), die Goldquelle
Hilden (Deutschland) erhält 1.000 €.
business news
© Hersteller, (alle)
Seit 1. Jänner 2014
ist Helmut Saller
Geschäftsführer der Swatch Group Österreich.
Saller löst damit Rudolf Semrad ab, der sich nach
mehr als dreißig Jahren in der Uhrenbranche
und fast zwanzig Jahren Tätigkeit in der Swatch
Group entschloss, mit Ende 2013 in Pension zu
gehen. Der neue Country Manager Helmut Saller,
der seit zwölf Jahren im Unternehmen ist, wird
zudem weiterhin die Marke Swatch als Brand
Manager führen.
Saller folgt Semrad
TeNo
Das Leben
für andere lebenswerter
machen, Unterstützung bei kleinen
und großen Dingen des Alltags
bieten, einfach Gutes tun: TeNo sucht
Alltagshelden, die sich durch ein
besonderes Engagement hinsichtlich
karitativen sozialen Handelns, Tier-
schutz, Umweltschutz oder für Men-
schenrechte auszeichnen. Mit der
Initiative »Ehrenvoll by TeNo« möchte
die Pforzheimer Schmuckmarke den
stillen Helfern im Hintergrund eine
Bühne bereiten und sie imTeNo Fan
Magazin vorstellen. Ab sofort können
sich all jene selbst bewerben oder
Menschen vorschlagen, die sich
durch ehrenvolles Handeln auszeich-
nen oder in einem Ehrenamt tätig
sind. Unter allen Bewerbern und
nominierten Personen werden mehr
als 100 »MemoRo«-Botschaftsan­
hänger als Anerkennung für beson-
deres Engagement vergeben. Bei der
Bewertung der Einsendungen erhält
TeNo Unterstützung von einer Jury.
Group versus Tiffany
Im Streitfall mit Tiffany &
Co, NewYork entschied das Schiedsgericht zu Gunsten
der Swatch Group. Das holländische Schiedsgericht
NAI (Netherlands Arbitration Institute) hat im Rechts-
streit zwischen Swatch Group AG und Tiffany & Co ein
Urteil gefällt: Tiffany & Co. wird dazu verurteilt, Swatch
Group einen Betrag von rund CHF 402 Millionen als
Schadenersatz zu bezahlen. Die Gegenklage von Tif-
fany & Co. wird vollumfänglich abgewiesen. Zur Vorge-
schichte: Für die amerikanische Luxusmarke hatte die
Swatch Group im Rahmen einer langfristigen Partner-
schaft im Frühjahr 2008 die TiffanyWatch Co. Ltd.
gegründet. Diese zeichnete sich für die Entwicklung,
Produktion und den Vertrieb der Uhrenmarke„Tiffany &
Co.“ verantwortlich. In den Verkaufsstellen von Tiffany &
Co., denen der Swatch Group und über unabhängige
Händler erfolgte der weltweite Verkauf dieser Uhren
des höheren Preissegments. Im September 2011
endete die Zusammenarbeit, weil der amerikanische
Partner das Entwickeln des Geschäfts systematisch blo-
ckiert und verzögert habe, hieß es vor zwei Jahren in
der offiziellen Mitteilung der Swatch Group. Im Sep-
tember 2011 hatte Swatch Group ihre Zusammenar-
beit mit Tiffany & Co wegen dieses Vertragsbruches
beendet und im Dezember 2011 eine Schadenersatz-
klage gegen Tiffany erhoben. ImMärz 2012 hatte Tif-
fany eine Gegenklage beim zuständigen
Schiedsgericht eingereicht.
Swatch Group siegt
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