Uhren&Juwelen 03/2020

INHALT 3 u&j | 2020 04 News Citizen pro Fachhandel 07 Umfrage Blaues Auge oder k. o.? 16 Interview Kommunikationsexperte Rainer Reichl 24 Messen Zukunftsperspektiven?! 28 Neu am Markt Optisch aparte Eyecatcher D er Schmuckhandel ist hierzulande traditionell klein strukturiert. In den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass das Fluch und Segen zugleich ist. Gerade in der Krise wurden die Stärken der meist familiengeführten Betriebe offensichtlich: Sie sind wendig, innovativ, ideenreich und sie wollen. Als Mitte April Läden unter 400 m² wieder aufmachen durften, verzichteten viele Filialisten auf eine Öffnung ihrer kleineren Standorte. Von den Einzelkämpfern – besonders im Mode- und Lifestylebereich – hörte man aber durch die Bank: Ein bisschen Umsatz ist besser als gar kein Umsatz. Und sie hatten dabei Verbündete: die treue Stammkundschaft. Die kamen, unerschrocken, geschlossenen Kaffeehäusern und lästigen Masken zum Trotz. Viele Händler können gerade jetzt die Früchte ihrer jahrzehntelangen Arbeit genießen. Customer Relations Management, CRM, heißt das neudeutsch. Eine Strategie, die alteingesessene Händler nicht erst erfinden mussten, sondern bereits seit Generationen praktizieren. Andererseits sind auch die Schwächen klar zutage getreten: Die Abhängigkeit von internationalen Konzernen ist trotzdem da, das Sicherheitsnetz fehlt aber. Und von romantischen Vorstel- lungen kleiner Bobo-Läden mit Tante-Emma-Flair sollte man sich tunlichst verabschieden. Gerade jetzt kommt es auf den richtigen Service- und Angebotsmix an und der sollte hochkarä- tig sein. Unter die Räder kommen jetzt die Billiganbieter und jene ohne kaufmännischen Verstand. Claudia Stückler Redakteurin uhren & juwelen J u n i 2 0 2 0 22 18 06 28 31 © HERSTELLER (ALLE)

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