Uhren&Juwelen 05/2021

12 u&j | 2021 i n t e r v i e w Denn sie ist einfach das perfekte Tool, egal ob beim Sport, auf Reisen oder auch, um sie seinen Kindern zu geben und ihnen dar- auf ihr Taschengeld aufzuladen. Als Bezahlmethode ist sie unschlagbar: Sie ist blitzschnell, funktioniert überall, wo man kontaktlos bezahlen kann, ist immer bereit und es fallen keinerlei versteckte Gebühren oder Kosten an. Und anders als beim Handy kann man mit der Uhr sogar dann bezahlen, wenn die Batterie leer ist. Gerade im Sommer ist sie eine perfekte Begleiterin, denn sie passt auch zur Badehose und ist wasserfest. Bei der großen Auswahl an Modellen ist aber für jeden Anlass etwas dabei, egal ob für Business oder in der Freizeit. Mittlerweile haben wir Pay- ment-Partner in zehn Ländern und es werden laufend mehr. Wer soll denn Ihre SwatchPay! verkaufen? Der Uhrenfach- handel, der Elektronikhandel oder vielleicht sogar Banken? Jeder, der will. Unsere Händler sehen auch das Potenzial der Uhr: Sie ist leistbar und für jeden geeignet, vom Volksschulkind bis zur Großmutter. Sie bedarf keiner großen Erklärungen oder Ein- schulung – jeder, der eine Bankomat- oder Kreditkarte nutzen kann, der kommt auch mit der SwatchPay! zurecht. Die Kunden kommen zudem meist gut informiert ins Geschäft und wissen genau, dass sie diesen Service haben wollen. Swatch stellt Uhren her – warum nun ein Payment-Tool? Swatch war immer Vorreiter und Provokateur. 1993 haben wir mit der Pager-Uhr die erste »connected« Watch vorgestellt. Dann kam die Swatch Access, die auch als elektronischer Skipass fungierte. Mit der Paparazzi haben wir dann 2004 mit Microsoft die Ur-Mutter der Smartwatch erfunden. Vor 17 Jahren bot sie mit Internet- und MSN-E-News-Zugang absolut revolutionäre Technologie. Wir wollen unsere Kunden aber nicht mit ständigen Softwareupdates konfrontieren, wir gehen immer unseren eigenen Weg und setzen auf Innovation. Das beste Beispiel sind die neuen Uhren aus Bioceramic, ein Material biologischen Ursprungs. Es besteht aus zwei Dritteln Keramikpulver und einem Drittel Bio- Plastik und ist trotz seiner geschmeidigen Haptik robust und widerstandsfähig. Und es ist natürlich nachhaltig. Ist Nachhaltigkeit der neue Trend? Das ist eine Haltung, kein Trend. Wir waren schon immer sehr verantwortungsvoll, aber es ist ein enorm wichtiges Thema, denn immer mehr Kunden wollen wissen, was hinter den Produkten steht. Außerdem zeigt es gut unseren Innovationssinn. Ohne den wären wir nicht dort, wo wir heute sind. Und es wird noch viel mehr kommen. 1983 haben wir die ersten modischen Plastikuh- ren auf den Markt gebracht, heute sind wir bei Bioceramic und Biokunststoff, das ist schon eine erstaunliche Entwicklung. Swatch fällt nicht nur durch die innovativen Produkte, son- dern auch durch sein besonderes Marketing auf. Was ist die Philosophie dahinter? Unser Markenclaim lautet »Time is what you make of it«. Eine Swatch soll ständiger Begleiter sein und kann daher auch beson- dere Erinnerungen wachrufen. Man sieht auf die Uhr, denkt an Kontaktlos, immer, überall Die neue SwatchPay! ist nicht nur eine stylishe Uhr, sondern auch das perfekte Zahlungsmittel am Handge- lenk. Mit ihr wird bargeldloses Bezahlen kinderleicht und sicher – ganz ohne Griff in die Hand- oder Hosenta- sche. Das Prinzip ist simpel: Der NFC-Chip, den man von seiner Bankkarte kennt, wurde einfach unter dem Ziffer- blatt der Uhr verbaut. Zum Bezahlen hält man die Uhr einfach an das Zahlterminal an der Kasse. Das Lesege- rät tauscht dann mit dem Chip der Uhr die Zahlungsin- formationen aus. Dort, wo man mit seiner Karte kon- taktlos bezahlt, kann man auch mit der SwatchPay! zahlen. Wer also Kunde einer österreichischen Bank ist und über sein Konto im Ausland bargeldlos zahlen kann, der kann das auch mit der neuen Bezahl-Uhr. Die benötigte Energie dazu liefert das Terminal – die Uhr kann, anders als ein Smartphone, daher auch bei leerer Batterie zum Bezahlen eingesetzt werden. Egal, ob am Strand, beim Spaziergang, Sport oder beim City-Bum- mel, die SwatchPay! hat man immer einsatzbereit zur Hand, eben wie die Uhr, die man täglich trägt. Wie alle Swatch-Modelle ist sie bis zu einer Tiefe von 30 Metern wasserfest und kann so wirklich überall hin mitgenom- men werden. Partner für die Zahlungsabwicklung im Hintergrund sind die Erste Bank und Sparkassen (Visa und Mastercard) sowie ab sofort auch die Debit Mastercard der Volks- bank/Sparda Bank und Ärzte- und Apothekerbank. Kun- den anderer Banken steht die kostenlose Zahlungsapp Vimpay zur Verfügung. Die Aktivierung der Uhr kann ganz einfach im Zuge der Onlinebestellung oder in den Swatch Stores bzw. im Fachhandel mittels der dortigen Aktivierungsplattform gemacht werden. Mittlerweile ste- hen 28 Modelle zur Auswahl, von denen man nicht nur schick die Zeit ablesen, sondern auch praktisch und flexibel bezahlen kann. ein besonderes Erlebnis, das man mit ihr hatte und sagt sich: »Was hatte ich da für eine großartige Zeit!« Dazu gehört auch unser Engage- ment bei Events wie der Beach-Volleyball-EM in Wien, den Olympi- schen Sommer- und Winterspielen oder der Expo in Dubai. Damit set- zen wir ein ganz großes Statement. Hinter all unseren Uhren steckt eine Geschichte, daher sind unsere Kol- lektionen und Drops von Sport, Kunst, Musik und vielem mehr inspi- riert. Wir wollen die Dinge feiern, die relevant sind. Wir kreieren ein Narrativ, die Zeit ist aber der gemeinsame Nenner, denn: It’s more than telling the time, Swatch tells a story! CS t

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