Der Chrono-Felix ist da

Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum präsentierten Maria und Richard Habring, von Habring², 2014 ihr Uhrwerk A11, das zunächst in „Felix“ debütierte und mittlerweile auch bereits bekannte Komplikationen wie die springende Sekunde, den Foudroyante und Chrono COS “made in Austria” antreibt.

© Habring ²

Mit dem A11 und den eigenen Hemmungskomponenten ist Habring² vollkommen unabhängig von industriellen Uhrwerkserzeugern. Eine beeindruckende Leistung für ein kleines Familienunternehmen, das mit zwei Mitarbeitern gerade mal 200 Uhren im Jahr herstellt! Mit der neuen Chronographen-Funktion im „Chrono Felix“, schließt sich nun also der Kreis: Das neue Manufaktur-Kaliber A11C-H1 hat seinen Platz gefunden. Dabei erscheint das Design seiner Stoppfunktion vertraut. Es ging ihm eine intensive Studie und behutsame Modifikation des in der Branche nur allzu bekannten Entwurfs von Edmond Capt voraus. Im Gegensatz zu dessen Entwurf verfügt das A11C-H1 über lediglich einen Drücker, welcher die aus dem Vollen gefrästen und thermisch gebläuten Schaltnocke in die drei möglichen Positionen Start/Stopp/Nullstellung bugsiert. Die umgebenen Hebel entstehen dabei mittels Laserschnitt und erhalten von Hand ihr hochwertiges Dekor - der augenfälligste Unterschied zum Vorfahren. Komplettiert wird das A11C-H1 durch ein neues flacheres Modul, das den 30-Minutenzähler auf die Drei-Uhr-Position umleitet, womit sich die Werkhöhe auf nur 6,5 mm summiert und sich sein Durchmesser auf 30 mm beläuft. Sämtliche Teile werden zukünftig im Netzwerk der in der DACH-Region verteilten spezialisierten Zulieferer nach Zeichnungen und Vorgaben der Habring Uhrentechnik OG entstehen. Des Weiteren wird sein Gehäuse (aus Böhler-Stahl) in Österreich produziert! Die Neukreation der beiden Habrings steht also seinen Vorgängern auch hinsichtlich seiner Wertschöpfung von fast 80 % in nichts nach.

Gleich seinem Vorgänger „Felix“ überzeugt der „Chrono Felix“ ebenfalls mit einem reduzierten Design: Lediglich ein Minutenzähler auf der Drei-Uhr-Position ergänzt optisch sein Gesicht. Das höhere Chronographenwerk erfordert natürlich ein höheres Gehäuse-Mittelteil, wodurch das Gehäuse insgesamt 10,5 mm Höhe aufweist, was für einen vollwertigen Chrono dennoch äußerst schlank ist.