Dorotheum-Auktion Ende November

Mehr als 180 ausgesuchte Juwelen und etwa 200 Sammleruhren bieten die Auktionen am 28. und 30. November 2018 im Palais Dorotheum.

© Dorotheum

Filmstars und gekrönte Häupter trugen sie – Juwelen vom Pariser Traditionsjuwelier van Cleef & Arpels. Das Atelier Jean & Robert Rubel fertigte 1938/39 für van Cleef & Arpels eine bemerkenswerte Brosche, die ein Highlight der Juwelen-Versteigerung am 28. November 2018 sein wird. Sie ist besetzt mit Diamanten im Baguetteschliff (circa 5,50 ct.) und zahlreichen Saphiren (circa 45 ct.) Die gemmologische Untersuchung der Saphire verweist auf den Fundort Kambodscha und es gibt keine Anzeichen einer hochthermalen Behandlung - eine Preziose, die mit 40.000 bis 70.000 € Schätzwert in die Auktion kommt. Eine Brosche im gleichen Design – mit Rubinen statt mit Saphiren besetzt – war übrigens auf der Pariser Weltausstellung 1937 zu sehen. Der höchste Schätzwert der Auktion, 80.000 bis 120.000 €, gilt einem Platin-Ring mit insgesamt circa 7,70 ct Diamanten, ein Diamant im Navetteschliff mit circa. 6,50 ct sowie zwei Diamanten im Tropfenschliff, zusammen circa. 1,20 ct. 

Hochkomplizierte Uhren in limitierter Auflage werden am 30. November 2018 versteigert. Mit ewigem Kalender ausgestattet sind zum Beispiel eine Breitling for Bentley Mark IV (Ref. H29363, Nr. 2/250, um 2008, 8.000 bis 12.000 €), eine Breitling for Bentley Mulliner in Weißgold (Ref. 29362, Nr. 30/50, um 2005, 8.000 bis 12.000 €) und eine Audemars Piguet Quantieme Perpetual in Platin (um 1992, 12.000 – 18.000 €). Von Blancpain kommt eine Tourbillon Armbanduhr in Rotgold, ebenfalls mit ewigem Kalender, zum Aufruf (um 2001, Ref. 262-5-3618-53, 30.000 bis 40.000 €). Eine Rolex Oyster Perpetual Submariner, ein frühes Sammlerstück aus der Zeit um 1972, ist mit 6.000 bis 9.000 € bewertet (Ref. 5513).