Fischer Trauringmanufaktur zum dritten Mal Gewinner

Zum dritten Mal in Folge konnten sich die beiden Ringdesigner Nico Starke und Alena Jakunina Uthe aus dem Hause J. Fischer & Sohn KG einstimmig gegen zwölf Konkurrenten durchsetzen.

© J. Fischer & Sohn KG

© J. Fischer & Sohn KG

Seit 1997 werden vom Presse Club Hannover Persönlichkeiten geehrt, die durch herausragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht oder durch ihr Lebenswerk ein besonderes Zeichen gesetzt haben. Der diesjährige LeibnizRingHannover wird an den Journalisten und Reporterlegende Rolf Zick verliehen. Wie in den beiden Vorjahren hatten auch in diesem Jahr Starke und Uthe wieder einen Preisträgerring eingereicht.

Die großartige künstlerische Interpretation der Lebensgeschichte von Rolf Zick wurde auch durch die Expertenjury des höchstdotierten Wettbewerbs für Schmuckschaffende festgestellt: »Der Entwurf und die Verarbeitung des Ringes überzeugten die Jury. Gegenwart und Historie, Leibniz und Zick werden elegant verbunden zwischen Digitalität und handwerklicher Eleganz. Es ist einfach zukunftsweisend und mutig, moderne Technik in Leichtigkeit mit traditionellem Handwerk des Goldschmieds zu koppeln. Der Ring passt hervorragend zum Preisträger Rolf Zick.«

Facettenreich ist der aus 18 Karat Gold gefertigte Siegelring, der in den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold gehalten wurde, um so das Wirken von Rolf Zick für seine Heimat zu unterstreichen. Der schwarze und mit dem Logo des Presse Clubs versehene Onyx steht dabei für das dunkle Kapitel des Krieges und der späteren Gefangenschaft Zicks. Das kräftige Rotgold um den Stein herum und auf der Innenseite des Ringes bildet die schwere Zeit des Wiederaufbaus und des Neubeginns nach dem 2. Weltkrieg ab, die durch Zicks persönliches Wiedererstarken nach langer Krankheit und der politischen Neuordnung in der Republik geprägt war. Das leuchtende Gelbgold auf der Außenseite des Ringes unterstreicht seine Arbeit als Reporter, sein Wirken in Politik und Ehrenamt sowie sein glückliches Privatleben. Die seitlichen Flächen erhalten ihren optischen Reiz durch über 8.000 winzige Buchstaben in zusammenhängenden Texten, die vertieft und unauslöschlich mit einem Laser »eingebrannt« wurden. Zu sehen sind Originaltexte aus Büchern, privaten Zeitdokumenten und Pressemitteilungen rund um den Preisträger Rolf Zick und Gottfried Wilhelm Leibniz, dem Namensgeber dieser Auszeichnung. Somit wird der Ring zu einer Miniaturausgabe deutscher Pressegeschichte. Interessant für den Betrachter sind sicher auch die technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit. Denn Rolf Zick erinnert sich ganz bestimmt noch an das Schreiben mit einfachsten Schreibgeräten. Später ersetzten zum großen Teil Schreib- und Druckmaschinen sowie der Computer das handschriftliche Schreiben.

Zum Konzept der beiden Ringdesigner gehörte ebenso eine individuell erstellte Zeitung über Zicks Leben, versehen mit Bildern und Texten von handgeschriebenen Postkarten an seine Frau aus seiner Gefangenschaft heraus. Sehr beeindruckend und berührend.

Von: