Gute Umsätze auf der Intergem

Die Fachmesse für Edelsteine und Schmuck, Intergem, besuchten vom 28. September bis 01. Oktober 2018 zwar 300 Einkäufer weniger als im Vorjahr, allerdings berichteten die meisten der 120 Aussteller von guten Geschäften.

© Herbert Piel

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„Die Intergem konnte sich dem Geschehen der Märkte nicht entziehen“, beleuchtete Messegeschäftsführer Kai-Uwe Hille im Nachhinein. „Die schleppenden Verkäufe der Juweliere hatten einen geringeren Bedarf an neuer Ware zur Folge. Das hatte auch Auswirkungen auf die Besucherbilanz. Angesichts der wirtschaftlichen Gesamtlage der Schmuckindustrie und dem Negativtrend bei den meisten Fachmessen weltweit hat sich die Intergem aufgrund ihrer Spezialisierung ganz gut behauptet – auch, wenn wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein können und weiter an der Optimierung der Veranstaltung arbeiten.“ Jochen Müller, Präsident der Diamant- und Edelsteinbörse bestätigt dies: „Die Branche steckt in einer Krise, der Rückgang hat ganz sicher keine lokalen Gründe.“ Vor allem die niedrigere Zahl an deutschen Besuchern gegenüber dem Vorjahr fiel auf. Dafür kam mehr internationales Publikum vor allem aus Frankreich, Benelux, Großbritannien, Skandinavien, Japan, China, USA, Schweiz und Österreich nach Idar-Oberstein. Zudem ließen sich hochkarätige Einkäufer von Marken wie Louis Vuitton, Bucherer oder Wellendorff auf der Fachmesse blicken und kauften gut ein. Hier zahlt sich die Stärke der Messe bei seltenen Varietäten und feinen Steinqualitäten aus. Trotz der rückläufigen Besucherzahl zogen die meisten Aussteller eine positive Bilanz.