Kölner Schmuckunternehmen verkauft Filialnetz an Lovisa

Am 12. November 2020 schloss beeline mit dem australischen Modeschmuck-Hersteller Lovisa eine Vereinbarung über den Verkauf seiner Retail-Töchter in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg.

© beeline

beeline wurde 1990 in Köln gegründet und die beeline-Gruppe ist eines der weltweit größten Unternehmen für Schmuck und Mode-Accessoires. Seine Marken SIX, TOSH und I AM werden über mehrere Geschäftsmodelle vertrieben: Concessions, E-Commerce, Retail und Franchise. Lovisa wird die bisherigen 74 SIX- und I AM-Geschäfte unter der eigenen Marke weiterführen. Alle Beschäftigten der Filialen werden im 1. Halbjahr 2021 unter dieser Marke übernommen.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird beeline auch sein französisches Netzwerk zum Verkauf anbieten. Damit konzentriert sich beeline auf sein Kerngeschäft, die Concessions-Sparte, sowie den Ausbau des E-Commerce und beendet seine Retail- und Franchise-Aktivitäten. Seit der Gründung der beeline-Gruppe stellen Concessions, der stationäre Vertrieb von Marken über Partner im Einzelhandel, die Kernkompetenz von beeline dar. Das Unternehmen verfügt in ganz Europa und Nordamerika über mehr als 23.000 POS bei großen Einzelhändlern in den Bereichen Mode, Lebensmittel und Drogerie. »Mit dem Verkauf der Retail-Sparte an Lovisa stellen wir uns als Unternehmen optimal für die Zukunft auf«, sagt beeline-CEO Hinrich Tode. »Die Fokussierung auf unsere Partner im Concessions-Bereich sowie auf E-Commerce ist ein konsequenter und positiver Schritt für beeline. COVID-19 und die dadurch nochmal beschleunigte Digitalisierung zeigen, dass sich das Verbraucherverhalten und damit der Handel insgesamt nachhaltig verändert. Dem wollen wir Rechnung tragen. Gleichzeitig freuen wir uns, die Arbeitsplätze unserer Filial-Mitarbeitenden sichern zu können.«

Von: