Neue Heimstatt

In einer Bauzeit von nur 21 Monaten entstand am Stadtrand von Schaffhausen das neue „Manufakturzentrum“ von IWC.

© IWC

Für die Investitionssumme von 42 Millionen CHF entstand ein 139 langes und 62 Meter breites Gebäude, in dem auf einer Bruttogeschossfläche von 13.5000 m² die Abteilungen Warenannahme, Logistik, Werkteilfertigung, Werkmontage, Gehäusefertigung, Gehäusemontage, Qualitätskontrolle, Betriebsmittelbau, IT, Security und Infrastruktur beherbergt werden sollen. Für Andreas Voll, den COO von IWC Schaffhausen, erfüllt sich damit ein lang gehegter Wunsch: „Der Neubau hat uns die Möglichkeit gegeben, unsere Produktionsprozesse genau so zu gestalten, wie es für einen optimalen Ablauf und eine perfekte Qualität ideal ist. So ist jetzt beispielsweise die gesamte Wertschöpfung vom Rohmaterial über das einzelne Werkteil bis zum fertigen Manufakturwerk auf einem Stockwerk in einer logischen Reihenfolge angeordnet. Davon habe ich geträumt, seit ich 2007 bei IWC angefangen habe“. Traditionelles Uhrmacherhandwerk wird im neuen Haus mit modernsten Fertigungsmethoden und Technologien kombiniert. Bei der Herstellung von Werkteilen und Gehäusen sorgen Dreh- und Fräszentren der neuesten Generation für höchste Qualität und Präzision. In der Montage der Manufakturwerke ist hingegen sorgfältige Handarbeit gefragt. Insgesamt steht eine Sauberraumfläche von 2.223 m² zur Verfügung, in der eine Luftumwälzung von 170.000 m³ von statten geht. 238 Menschen haben im neuen „Manufakturzentrum“ ihren Arbeitsplatz.

Schon bei der Anfahrt wird klar: mit diesem Gebäude hat sich die Uhrenmanufaktur im Jahr ihres 150. Jubiläums auch architektonisch ein Denkmal gesetzt.