Positive Stimmung auf der Inhorgenta Munich

Nach vier Messetagen in den sechs Hallen der Messe München kann nach dem vergangenen Wochenende eine zufriedenstellende Bilanz gezogen werden.

ISPO Munich 2019_jf © Messe München – Inhorgenta Munich

ISPO Munich 2019_jf © Messe München – Inhorgenta Munich

Ein interessiertes Fachpublikum von wiederum rund 27.000 Besuchern aus 41 Ländern wandte sich den Innovationen, Trends, Vorträgen und Neuheiten des Branchenforums zu. Das bedeutete ein Plus von 2,5 Prozent. Die Zahl der Uhrenaussteller wuchs sogar um 16 Prozent. „Unsere positiven Erwartungen konnten tatsächlich noch einmal übertroffen werden“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Die Experten-Einschätzungen einer rückläufigen Konjunktur waren auf dieser Messe nicht zu spüren. Im Gegenteil: Die Branche blickt voller Optimismus auf das Geschäftsjahr 2019. So erfuhren wir in Gesprächen mit Ausstellern und Fachbesuchern von vielen positiven Geschäftsabschlüssen.“ Stephan Lindner, Präsident des deutschen Handelsverbandes Juweliere (BVJ), äußerte sich ebenfalls sehr positiv über die Messe: „Die Inhorgenta Munich ist für den Fachhandel ein Erfolgsmodell. Das Konzept überzeugt nicht nur immer mehr Aussteller, sondern auch die Juweliere. An München führt für die Branche kein Weg vorbei.” So begannen sich bereits am Freitag die Hallen zu füllen. Zahlreiche Aussteller zeigten sich in den elegant gestalteten Hallen bereits durch ihren offenen, zumeist mit lichten Farben ausgestatteten Standbau einladend und kommunikativ. 

Konzepte und Zuwächse 
Die Halle A1 erfuhr eine hervorragende Belebung. Einerseits durch messetreue „Veteranen“ wie Casio oder Junghans und durch Neuzugänge, bzw. Messe-Rückkehrer wie die Citizen Group, Garmin, Maurice Lacroix, Mühle Glashütte oder MichelHerbelin. Andererseits auch durch die im Zentrum neu aufgestellte „Watch Boutique“, in der sich Marken ohne großartigen Standbau präsentieren konnten und wo Preisverleihungen und geführte Diskussionen stattfanden. Die freudige Zustimmung seitens Hersteller und Besucher bestätigte diese Neuerung.

Shows und Awards
Ein Highlight stellten für die Besucher sicherlich die je zwei Mal am Samstag und Sonntag stattfindenden High Jewelry- und Fashion-Modenschauen dar. Neben dem Catwalk in der B1 nahmen am Freitagabend zur offiziellen Eröffnung der Inhorgenta Munich gut 400 geladene Gäste Platz. Die Galanacht in den Eisbach Studios in München zu Ehren der Preisträger des zum dritten Male in heuer acht verschiedenen Kategorien verliehenen Inhorgenta Awards krönte die Innovationskraft und Kreativität der Branche. Ausgezeichnet wurden auf der Inhorgenta Munich des Weiteren besondere Juweliere aus der DACH-Region. Die anwesenden österreichischen Juweliere Luzia und Klaus Kettl von Juwelier Schmollgruber aus Ried konnten dafür am Samstagnachmittag in der Halle A1 aus den Händen von Projektleiterin Stefanie Mändlein ihre Auszeichnung persönlich entgegennehmen.

Wissenstransfer und Diskussion
Die in der Halle C2 oder auch in der A1 am Areal der neuen Watch-Boutique stattgefundenen Foren, Podiumsdiskussionen und Vorträge beschäftigten sich durchgehend mit den aktuellen Themen der Branche und erfreuten sich großteils guter Teilnehmerzahlen.

Die Inhorgenta Munich ist also auf bestem Wege, den mit dem Eintritt von Stefanie Mändlein als Projektleiterin begonnenen Aufwind zu festigen und weiterhin zukunfts- und fachhandelsorientiert auszubauen. Als Frühjahrsmesse zeigt sie einen Ausblick auf Trends, Stimmungen und Veränderungen in den diversen Bereichen der Branche. Dabei wird sie immer internationaler hinsichtlich Aussteller und Besucher und kann zum Glück wieder Aussteller-Zuwachs aufweisen, wodurch bereichernde Diversität garantiert ist.