Richemont schließt Wiener Büro

Das Management der Richemont Northern Europe gab im Dezember offiziell bekannt, dass mit 31. März 2019 das Wiener Büro in der Renngasse geschlossen wird.

Managing Director, Stefan Unterstrasser, und HR Director, Martin Staudigl, gaben in einem offiziellen Schreiben bekannt, worüber die Branche bereits seit einiger Zeit redete: Die Schließung der Wiener Niederlassung der Schweizer Richemont Gruppe ist beschlossen: „Ab dem 1. April 2019 werden die Vertriebs- und Marketingaktivitäten und die PR-Betreuung für den österreichischen und osteuropäischen Markt aus unserer regionalen Richemont Zentrale in München gesteuert“, heißt es in dem Schreiben, das an die Geschäftspartner gesandt wurde. Inzwischen ist bekannt, dass die PR-Agenden bereits mit 01. Februar aus München gesteuert werden. Des Weiteren werde in dem Zuge der Standortschließung auch der Uhrenservice für die Marke IWC in die bestehende Kundenservice-Organisation nach München überführt. „Mit dieser vereinfachten Organisationsstruktur versprechen wir uns eine weitere Verbesserung des Kundenservice und eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt man im Schreiben. Die Betreuung der österreichischen und osteuropäischen Kunden und Geschäftspartner habe höchste Priorität und werde auch weiterhin in gewohnter Qualität gewährleistet werden. Dazu wolle man in den nächsten Wochen die genaue Aufteilung der Aufgaben sowohl innerhalb der Marken und ebenso im Kundenservice festlegen. Nähere Details gäbe man dazu zeitnah bekannt.

Im Wiener Büro verlieren nun die bislang verbliebenen sieben Mitarbeiter ihre zum Teil über lange Jahre ausgeübte Erwerbstätigkeit. IWC Area Manager Christian Fehrer verließ schon im November das Unternehmen. Die PR-Agenden und der Service von Jaeger-LeCoultre werden schon seit mehreren Jahren von München aus gelenkt.