Shoperöffnung Makaro Jewelry

Ende November eröffneten Hannah Plank-Bachselten und Matthias Eckmayr ihren ersten Shop in Wien. Ihr Label Makaro Jewelry gab es bislang nur online.

© Makaro Jewelry

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Die Intention für ihre Marke kam den beiden aus eigener Erfahrung als Konsumenten. Makaro Jewelry Gründerin Hannah Plank-Bachselten liebt Goldschmuck, wurde aber auf ihren Shoppingtouren selten fündig. „Schmuckstücke aus Gold vom Juwelier sind zwar wunderschön, aber oft unerschwinglich für mich gewesen“, erklärt sie sehr offen den Anwesenden bei der Shoperöffnung im siebten Wiener Gemeindebezirk und fährt fort: „Vergoldeter Modeschmuck, der nach ein paar Mal Tragen abfärbt und unschöne Spuren auf der Haut hinterlässt, enttäuschte mich aber.“ Diesen Umstand wollte sie nicht länger hinnehmen und beschloss, gemeinsam mit ihrem Freund Matthias ein eigenes Schmucklabel zu gründen.

So machten es sich die beiden zum Ziel, diese scheinbaren Gegensätze miteinander zu verbinden und bezaubernde, qualitätsvolle Schmuckstücke zu kreieren. Aspekte wie faire Arbeitsbedingungen, nachhaltige Handarbeit, langanhaltende Qualität und Produkte, die man sich leisten kann, gehören also zu ihrer Firmenphilosophie. Das Geheimnis der Langlebigkeit der Schmuckstücke liege in einem speziell entwickelten Verfahren, das die Verwendung einer „vergleichsweise 100mal so starken und robusten Vergoldung ermöglicht“, heißt es seitens der Unternehmer. 

Über einen Onlineshop, spezielle Aktionen und regelmäßige Pop-Ups erhielt Makaro Jewelry schnell die gewünschte Aufmerksamkeit und konnte rasch erste Verkaufserfolge verbuchen. Mit der Eröffnung des ersten Flagship Stores in Wien gehen die Gründer nun einen Schritt weiter: Sie erfüllten sich nicht nur einen langgehegten Traum, jetzt haben auch alle Makaro Jewelry Fans die Möglichkeit, die Schmuckstücke live zu sehen und anzuprobieren.

Am Prinzip der starken Online-Präsenz und dazu eigene Boutiquen zu eröffnen, solle sich auch nichts ändern, fügt Gründer Matthias Eckmayr auf unsere Nachfrage hin an: „Es ist einfach unser Konzept, unsere Schmuckstücke ausschließlich online und in unseren eigenen Shops zu vertreiben. Denn sonst könnten wir für die Qualität, die wir anbieten wollen, nicht diese Preise halten.“ Man klammere den Einzelhandel bewusst aus, da sich aufgrund der Marge, die ein Händler verständlicherweise erheben müsse, natürlich ein anderes Preis-Leistungs-Verhältnis ergebe.